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Montag, 15. August 2016

Wieder wird ein Land zerstört, der Jemen

Jemens Sandalenkämpfer (Quelle: Propaganda-Video)
Im April 2015, zu Beginn des Krieges gegen den Jemen schrieb ich: "Saudi Arabien kann diesen Angriffskrieg gegen den Jemen nicht auf Dauer gewinnen, aber der Krieg wird das Land zerstören." Nach über 500 Tagen Bombardierung und Angriff durch Saudi Arabien und sein Verbündeten, bestätigt sich diese Aussicht immer mehr. Zunächst noch einmal ein Rückblick auf die Behauptung, Saudi Arabien würde der legitimen Regierung des Landes wieder an die Macht verhelfen wollen. Die Marionette Saudi Arabiens, der Präsident Hadi, wurde im Jahr 2012 für zwei Jahre, im Widerspruch zur Verfassung des Jemen "gewählt". Es gab keinen Konkurrenten und auf den Wahlzetteln gab es kein "Nein". Man konnte ihn also wählen oder nicht zur Wahl gehen. Und dann lief diese 2-Jahres-Periode aus, ohne dass es erneute Wahlen gegeben hätte. Um diesen "Präsidenten" wieder an die Macht zu bringen, wird also ein Land in Schutt und Asche gelegt.

Sonntag, 29. März 2015

Der Jemenkrieg verändert die Welt?

Quelle: Wikipedia
Kaum ein Kommentar hat sich mit den m.E. erheblichen Folgen und Konsequenzen beschäftigt, die die Kriegserklärung von Saudi Arabien gegen den Jemen zur Folge hat. Es gibt hauptsächlich oberflächliche Analysen ob, oder nicht, die Houthi oder Al-Kaida "gefährlicher" wären (für wen?). Und auch bei dieser Beurteilung wird übersehen, dass es nie eine massive Kriegserklärung gegen den angeblichen Erzfeind Al-Kaida gegeben hatte. Und niemand fragt, was die Mehrheit der Menschen im Jemen denn von der Kriegserklärung hält. Es wird Zeit, ein paar Vergleiche anzustellen.

Mittwoch, 1. April 2015

Der Neo-Koloniale Widerstand im Jemen

Sharmine Narwani/Quelle:RT.com
Ich hatte schon darauf hingewiesen, dass fälschlicherweise behauptet wird, dass der Iran hinter den aufständischen Houthis stecken würde, und ihnen zum Sieg im Bürgerkrieg verholfen hätte. Das ist bewiesenermaßen eine Lüge. Warum der Iran durch die Golfdiktaturen gefürchtet wird, habe ich HIER schon einmal aus meiner Sicht beschrieben. Aber der Jemen gehört zu einer Reihe von Staaten, die sich der neo-kolonialen Organisation der Weltordnung widersetzen, und ist dadurch ideologisch verbunden mit dem Iran, Russland, Syrien und den anderen BRICS-Staaten. Saudi Arabien kann diesen Angriffskrieg gegen den Jemen nicht auf Dauer gewinnen, aber der Krieg wird das Land zerstören. Wie bei so vielen Kriegen der Entkolonialisierung, leiden jene, die am wenigsten haben, am meisten.
Sharmine Narwani ist Kommentatorin und Analystin für Geopolitik im Mittleren Osten. Ihre Analyse detailliert und begründet die o.g. Behauptung. Die These eines beginnenden Post-Neo-Kolonialismus, die ich schon in anderen Artikeln erwähnt hatte, wird von immer mehr Beobachtern geteilt.

Montag, 30. März 2015

Lasst die Houthis im Jemen in Ruhe!

Justin Raimondo / Quelle:Wikipedia
Der folgende Artikel ist eine Übersetzung des fast gleichnamigen Beitrags von Justin Raimondo in www.antiwar.com vom 27. März 2015. Wie immer empfehlen wir, die Originalquelle zu lesen. Bemerkungen in eckigen Klammern und Überschriften hinzugefügt.

Die von den USA unterstützte Aggression Saudi Arabiens, gegen die Souveränität des Jemen, ist ein Schulbuchbeispiel wie lokale Konflikte internationalisiert werden - und die Lunte für regionale Konflikte und sogar globale Auseinandersetzungen werden.

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Saudi Arabien und die Zerstörung des Jemens

Quelle: Wikipedia
Ich hatte schon ganz zu Beginn des drohenden Krieges im Jemen gefordert, die Houthis alleine zu lassen, sie sogar in ihrem Kampf gegen AlKaida Terroristen zu unterstützen. Aber das Gegenteil fand statt, obwohl ich, wie andere, warnten, dass der Jemen das Vietnam der Saudis werden könnte. Wo steht der Krieg heute, wo Saudi Arabien?

Samstag, 19. Mai 2012

Steht der 3. Weltkrieg bevor? Teil 09


Im vorherigen Artikel (1) der Besprechung von Michael Chossudovskys Buch (2) beschrieb der Autor wie sich nach dem 11. September 2001 das Bild eines äußeren Feindes mit dem eines neuen Glaubenskrieges vermischte. Wie schon immer in der Geschichte, benötigt eine Staatsführung die Kriege führen will, einen äußeren Feind, auf den die Ängste der Bürger fokussiert werden können. Dieser Feind wurde nach 9/11 der „extremistische“ Islam. Was zunächst alle Muslime in der westlichen Welt in die Defensive zwang, und dazu sich abzugrenzen. Aber die Angst darf nicht nur gegenüber äußeren Feinden bestehen, sondern um die Bürgerrechte und Freiheiten innerhalb der USA einzuschränken, bedarf es auch eines inneren Feindes. Und so fährt Chossudovsky fort:

Donnerstag, 12. April 2012

Kampfdrohnen bald geächtet?


Es hat Jahrzehnte gedauert, bis sich der größte Teil der Weltgemeinschaft entschlossen hat, unter dem Druck einer immer aufgeklärteren Öffentlichkeit, Waffen wie Land-Minen und Giftgas zu ächten. Aber selbst bei geächteten Waffen wird mit zweierlei Maß gemessen, und werden solche Ächtungen für Propagandazwecke missbraucht. Nicht nur, dass sich Länder das Recht vorbehalten Atomwaffen zu besitzen, weiterzuentwickeln und damit zu drohen. So hatte angeblich Diktator Gaddafi in Libyen Streubomben eingesetzt, was einer der Gründe für eine verstärkte Aktivität der Nato war. Während Thailand im Grenzstreit mit Kambodscha Artillerie aus französischer Produktion mit Streumunition einsetzte, die aus den gegnerischen Soldaten „Ceasar-Salad“ machte (12). Und inzwischen dutzende von Zivilisten verletzte und tötete. Ohne dass dies überhaupt irgendwo erwähnt worden wäre. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit einer Ächtung gering ist, so will ich, kurz nach meinem ersten Artikel (1) über Drohnen, die neuesten Entwicklungen nachtragen.

Freitag, 27. März 2015

Wer legt Feuer an die Lunte?

An immer mehr Orten dieser Welt versucht der bisherige Welt-Hegemon USA seine Macht mit Kriegen zu erhalten und durchzusetzen. Aber seit der ungeheuer diplomatischen und geschickten Unterstützung der Sezession der Krim durch Russland, mit anschließenden Anschluss der Krim und Sewastopols an die Russische Föderation, wächst der Widerstand weltweit. Eine Situationsaufnahme.

Dienstag, 31. März 2015

Popkorn oder Widerstand?

Quelle: Wikipedia
Die Welt dreht durch, aber die meisten Deutschen ignorieren es, nicht zuletzt, weil die Medien das heile Merkel'sche Weltbild kaum in Frage stellen. Aber wir wollen hier kurz ein paar Entwicklungen der letzten Tage(!) beschreiben, nach denen man sich fragen sollte, ob man weiter Popkorn essen will und Tatort schaut, oder mal etwas genauer hinschaut, was unsere Regierung in der Weltpolitik so mitträgt, mit verursacht, unterstützt oder ignoriert.

Sonntag, 11. September 2016

15. Jahrestag des 11. September 2001 = 9/11

Quelle: Google - Details siehe Link
will nicht über die angeblichen "Verschwörungstheorien" schreiben, auch nicht über den staatlichen Bericht der USA, der von seinen Vertretern eher wie eine religiöse Schrift behandelt wird, sondern darüber, was nach 9/11 passierte. Im Prinzip war die Zeit davor nämlich zufriedenstellend für die Welt verlaufen.

Mittwoch, 15. April 2015

Die wahnsinnige Allianz Israels mit Saudi-Arabien

Quelle: Wikipedia
Der investigative Journalist Robert Parry, beschreibt die junge Liebe zwischen der mittelalterlichen Golfdiktatur Saudi-Arabien und der extrem rechten Regierung Israels, unter der Führung von Benjamin Netanjahu. Das Ziel ist es, einen gemeinsamen Gegner, den Iran, zu vernichten. Egal was es kostet. Er beschreibt die Unterstützung der Terroristen von Al-Kaida und des Islamischen Staates. Er beschreibt Details, die man kaum in deutschen Medien finden wird, höchsten in einem Spartenkanal, nach Mitternacht. Denn es schadet dem Narrativ der NATO-Regierungen.

Dienstag, 16. Mai 2017

Saudi-Arabien vs Iran

Quelle: @snarwani
Sharmine Narwani, eine der wenigen unabhängigen Analysten des Mittleren Ostens, hat wieder einmal brillant über den Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran referiert. Die Autorin für New York Times, The Guardian usw. wird aber zunehmend vorwiegend in kritischen Medien veröffentlicht. Während man in Deutschland also hört, der Iran hätte Saudi-Arabien gedroht, war es wieder einmal genau umgekehrt.

Samstag, 4. April 2015

Warum der große Krieg noch nie so nah war

Quelle: Wikipedia
"Noch so ein hysterischer Warner vor dem großen Krieg". Nun, wenn es genug von uns gibt, wird er vielleicht doch nicht stattfinden. Und wenn ihr dann sagt "Siehst du, war total übertrieben" ist mir das auch Recht. Aber es gibt gute Gründe, sehr besorgt zu sein. Dutzende von, meist sehr erfahrenen Analysten, Politikern, Journalisten, haben in den letzten Wochen und Monaten vor dem nächsten großen Krieg gewarnt. Alle hatten ihre Begründungen. Hier ein paar Erinnerungen, die mir wichtig erscheinen:

Mittwoch, 7. Juni 2017

Saudi-Arabien VS Katar

Erweiterte Achse des schiitischen Widerstandes?
Saudi Arabien hat Katar eine Frist von 24 Stunden gesetzt, um sich 10 Forderungen zu unterwerfen. Dem Vernehmen nach sollen darunter die Auflösung von Al Jazeera sein, der Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit dem Iran, und ein Ende der Unterstützung der Moslem Bruderschaft, zu der auch die palästinensische Hamas gehört. Zu letzter Forderung scheint Katar ja schon bereit gewesen zu sein, und hat Hamas-Führer aus dem Land verwiesen, wie man in den Medien lesen konnte. Saudi Arabien geht so weit, mit militärischen Aktionen zu drohen, sollte Katar den Forderungen nicht nachkommen. Aber während Saudi-Arabien mit gerade mal 1000 Soldaten Bahrain übernehmen konnte, um den Diktator vor einer populären Revolution zu retten, wäre ein Krieg gegen Katar wesentlich unvorhersehbarer. Nicht nur wegen der durch Deutschland an den Kleinstaat gelieferten Waffen.

Montag, 1. Februar 2016

Warum Linke das Demonstrationsrecht der AfD verteidigen sollten

Quelle: Wikipedia
"...Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“ (Zitat Niemöller)  ...
Viele kennen dieses Zitat von Niemüller, aber nur wenige wenden es für ihr tägliches Leben an. Es ist eine Sache, die AfD politisch zu kritisieren, ja, um militaristische Sprache zu verwenden, auch zu bekämpfen. Aber es ist falsch, die Regeln der Freiheit einzuschränken, nur weil es scheinbar gegen den politischen Gegner geht. Wer heute fordert, dass der AfD die politischen Rechte entzogen werden, kann morgen selbst an der Reihe sein.

Dienstag, 14. April 2015

Juli 2015, BRICS und SCO


Quelle:China Daily
Wie schon mehrfach in diversen Artikeln erwähnt, wird der Juli 2015 zu einem entscheidenden Monat für die Weltpolitik. Nicht nur, dass der Vertrag über die Nutzung atomarer Energie, Ende Juni abgeschlossen werden soll, was derzeit von mir als unrealistisch angesehen wird. Vielmehr nehme ich an, dass die Vertragsverhandlungen sich in den Juli hinein strecken werden. Und dann kommen gleichzeitig zwei wichtige globale Ereignisse zum Zuge. Vom 9. bis 10 Juli 2015 findet in Ufa, Russland, die nächste Sitzung der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) statt. Zeitgleich mit der Sitzung der BRICS-Staatengruppe. Und auf diesen Veranstaltungen kann man Entscheidungen erwarten, die die Welt verändern könnten. 

Donnerstag, 23. April 2015

Gibt es eine Chance für die Revolution?

Die Freiheit führt das Volk (Eugène Delacroix) /Auszug
Humanitäre Katastrophe durch Angriffskrieg und Blockade des Jemen durch USA und Saudi-Arabiens; BND belügt Bundestag; europäische Geheimdienste haben im Auftrag der USA gewählte Politiker überwacht; USA und Verbündete schicken Truppen als "Ausbilder" in die Ukraine, und unterlaufen so Minsk2; deutsche Patriots schützen Angriffe der Türkei auf Syrien; Türkei, Israel und USA unterstützen Terroristen, die sie vorgeben zu bekämpfen, während sie langsam aber sicher die Infrastruktur Syriens zerstören; Flüchtlingswellen, ausgelöst durch die Kriege der USA gegen Irak, Afghanistan, Libyen und Syrien, drängen nach Europa, soweit die Menschen nicht im Mittelmeer ertrinken, und Deutschland will die Schleuser mit Bundeswehr bekämpfen; der mit deutschen Steuergeldern geförderte Protegée der Konrad Adenauer Stiftung, bzw. der CDU, Ex-Profi-Boxer Klitschko, erhält in Köln Auszeichnung, während in Kiew die Menschen enttäuscht gegen ihn demonstrieren; eine Todesliste von Oppositionellen in der Ukraine erklärt eine Mordserie, für die sich Neo-Nazis bekennen, während unsere Regierung sagt, dass die keine Rolle spielen in der Ukraine, und Darlehn gewähren, die nie zurück gezahlt werden können.

Dienstag, 7. August 2012

Syrien, Analyse zweier Sichtweisen

Über Syrien ist viel gesagt worden in den letzten Monaten. Ich habe bereits mehrere Artikel veröffentlicht um über die einseitige und auf die verfälschende Medienberichterstattung hin zu weisen. (1) Inzwischen hat sich der Nebel etwas gelichtet und die großen Verlage sind etwas vorsichtiger mit der Quellenwahl geworden, weil alternative Medien sie dazu gezwungen haben. Aber immer noch ist die Meinung über die Syrienkrise so gespalten wie bei keiner Frage seit langer Zeit. Ein Beispiel ist das Streitgespräch zwischen Jürgen Todenhöfer und dem Spiegel-Reporter Christoph Reuter. (2) Nun sind in den letzten Tagen zwei umfassendere Analysen erschienen, die so in etwa die Positionen der westlichen Intellektuellen kennzeichnen. Da sind die linken Antiimperialisten, die zuallererst die Weltverschwörung verantwortlich machen (3) und auf der anderen Seite die Gruppe derjenigen, die die unleugbaren Tatsachen zugeben, aber ansonsten auf der Seite eines modernen „demokratischen“ Kreuzrittertums zu stehen scheinen (4). Beide Analysen lassen Fragen unbeantwortet weshalb ich mich gezwungen sah, sie zu untersuchen und zu ergänzen. Dabei will ich so nah wie möglich an den Texten geblieben.

Montag, 6. April 2015

Propaganda erkennen


Die Ostermärsche waren alles in Allem enttäuschend gering besucht. Der Mehrheit der Deutschen scheint nicht bewusst zu sein, was viele hochrangige ehemalige Politiker erklären: "Wir waren noch nie so nahe an einem großen Krieg". Da offensichtlich das Thema "Frieden" als nicht so vorrangig angesehen wird, haben wir uns entschlossen, eine Information / Mahnwache zum Thema "Propaganda" zu entwickeln. Wer Interesse hat, mag sich beteiligen, Anregungen holen, ganze Pakete bestellen, oder einfach seine Meinung beitragen.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Dirty Wars von Jeremy Scahill

Dies ist die Geschichte, wie die Vereinigten Staaten {von Amerika} dazu kamen, Mord als zentralen Teil der Politik der Nationalen Sicherheit einzuführen. Es ist auch die Geschichte über die Konsequenzen dieser Entscheidungen für Menschen in dutzenden von Ländern auf der ganzen Welt, und es ist die Geschichte über die Konsequenzen dieser Entscheidungen für die Zukunft der Demokratie in den USA.  Auch wenn die Angriffe vom 11. September dramatisch die Art grundsätzlich veränderten, in der die USA ihre Außenpolitik betreiben, so gibt es doch auch eine Tendenz, die US-Außenpolitik durch die Brille eines Vorurteils zu sehen, das einerseits behauptet, dass die Invasion des Irak durch Präsident George W. Bush ein unglaubliches Unglück war, und andererseits darstellt, als ob die Beseitigung des Schmutzes nun Präsident Barack Obama überlassen wäre. In den Augen vieler Konservativer ist Präsident Obama viel zu weich gegen den Terrorismus vorgegangen. In den Augen vieler Liberaler, hat er sich viel „schlauer“ verhalten. Die Realitäten jedoch sind vielschichtiger.